"COMET bringt Top-Forschung für OÖ: Neues Kompetenzzentrum Holz - exzellente Forschung für einen heimischen Rohstoff!"
30.06.2008 Technologien für die Zukunft: OÖ setzt auf nachwachsende Rohstoffe Die weltweit zunehmende Rohstoffverknappung ist in aller Munde. Speziell die aktuelle Entwicklung des Ölpreises in Höhen, die bis vor kurzem noch als utopisch galten, bringt der heimischen Wirtschaft und der Gesellschaft neue Herausforderungen.
Daher ist es nur allzu logisch, dass nachwachsende Rohstoffe zunehmend an strategischer Bedeutung gewinnen. Das Land OÖ hat dies mit der Gründung des Kompetenzzentrums Holz bereits im Jahr 2001 erkannt und damit auf ein Thema für die Zukunft gesetzt. Die eindrucksvolle Zahlenbilanz der österreichischen und europäischen Holzwirtschaft hebt die Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges hervor. Mit einem Beitrag von 4,3 Prozent zum österreichischen Bruttonationalprodukt und einer Beschäftigung von über 250.000 Mitarbeitern/innen nimmt der Holzsektor eine Spitzenstellung in der österreichischen Wirtschaft ein.
Für Österreich besonders bedeutend: 47 Prozent der Landesfläche sind Waldgebiet! Österreich ist weltweit fünftgrößter Exporteur von Nadelschnittholz, fast ein Drittel der europäischen Spanplattenindustrie ist in österreichischer Hand!

Wood COMET - K1 Zentrum genehmigt Das bestehende Kompetenzzentrum für Holzverbundwerkstoffe und Holzchemie (Wood K plus) mit Sitz in Linz hat sich mit einem neuen Forschungsprogramm im zweistufigen Auswahlverfahren für ein K1-Zentrum beworben. Mit seinem Programm "Wood COMET“ setzte man sich erfolgreich gegen eine große Anzahl von Mitbewerbern durch. Ein jährliches Budget von über 4 Millionen Euro aus dem COMET-Programm ermöglicht damit an den vier Standorten des Zentrums (Linz, Lenzing, St. Veit/Glan, Wien) im Bereich der Holzwerkstoffe, der Holzchemie sowie der damit verbundenen Prozesse für einen Förderzeitraum von sieben Jahren exzellente Forschung auf Top-Niveau.
Anders als andere Forschungseinrichtungen, die ihre ganze Kraft in das COMET Programm investiert haben und sich z.B. als K2-Zentrum zwar eine erheblich größere Fördersumme gesichert haben, setzt das Kompetenzzentrum Holz auf eine breitere Strategie. Über direkte Forschungsaufträge aus der Industrie, Teilnahme an EU- und anderen nationalen sowie regionalen Programmen, gelingt es schon für 2008 ein Gesamtbudget von rund sieben Millionen Euro sicherzustellen. Dabei arbeiten knapp 130 Personen in den über 50 Forschungsprojekten des Kompetenzzentrums Holz – Tendenz steigend.
Die COMET-Entscheidung, die durch den enormen Einsatz der einreichenden Institutionen und Unternehmen sowie unter Begleitung unserer Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) erreicht wurde, hat weit reichende Effekte: Neben einer massiven Stärkung der oberösterreichischen Forschungsstrukturen und einem nicht zu unterschätzenden Beitrag zur mittel- und langfristigen Arbeitsplatzbeschaffung und Standortqualifizierung, wird die heimische Wirtschaft von den zukünftigen Projekten in hohem Ausmaß profitieren und nachhaltig in ihre eigene Zukunft investieren.
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