"Borealis - Weitere Großinvestition am Wirtschaftsstandort Oberösterreich" |
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Vor der endgültigen Umsetzung der Investitionen müssen allerdings noch die entsprechenden Behördengenehmigungen eingeholt und Verfahren abgewickelt werden.
75 Mio. Euro für Erweiterung der Borealis Forschungsaktivitäten in Linz
Eine erneute Erweiterung der Forschungsaktivitäten von Borealis in Linz wird nun mit einem Investment von 75 Mio. Euro um den Bereich Katalysatorforschung, -entwicklung und –produktion getätigt. Katalysatoren sind Stoffe, die die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion verändern. Damit sind Katalysatoren der wichtigste Teil um neue Polymertypen mit hohem Innovationsgrad zu entwickeln.
Borealis hat dazu eine revolutionäre, neue und bereits mit über 47 weltweiten Patenten abgesicherte Produktionstechnologie entwickelt um Katalysatoren herzustellen. Bei den neuen Forschungsaktivitäten in Linz handelt es sich um die Entwicklung neuer Katalysatortypen basierend auf dieser Produktionstechnologie und die Forschung und Entwicklung weiter verbesserter Produktionsverfahren zur Katalysatorherstellung.
Die Investition in eine neue Forschungs- und Entwicklungsanlage für Katalysatoren in Linz ermöglicht es Borealis sowohl die notwendige F&Earbeit durchzuführen als auch semi-kommerzielle Produktionsmengen für die Anfangsphase der Entwicklungen herzustellen. Dazu ist auch eine sehr enge Abstimmung mit der 2009 neu in Schwechat in Betrieb genommenen Borstar Pilotanlage (Investition ca. 30M€) notwendig. Die Katalysatoren werden dann weltweit eingesetzt.
„In Linz wird dabei konkret an der Umsetzung und Entwicklung von neuen Katalysatortypen und den dazu notwendigen Verfahren und Prozessen geforscht und entwickelt“, so Alfred Stern, Borealis Senior Vice President für Innovation & Technology. „Die Grundlagenforschung für die Katalysatortechnik kommt dabei aus dem Borealis Forschungszentrum in Porvoo, Finnland. Katalysatoren werden für die Bildung von Molekülketten zur Herstellung von Polypropylen und Polyethylen benötigt und bestimmen ganz wesentlich die Endeigenschaften der Produkte.“
„Die Entscheidung für Linz befand sich in einem europäischen Standortwettbewerb. Wieder einmal hat das Land Oberösterreich dabei bewiesen, zukunftsweisende Entwicklungen zu erkennen und rasch die notwendigen unterstützenden Entscheidungen zu treffen. Dies ist ein weiterer Meilenstein für die österreichische Kunststoffindustrie der hier gesetzt wurde“, so Gerhard Roiss, OMV GD-Stv. und AR-Vorsitzender der Borealis AG.
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