"Clean Motion OÖ" macht fit für E-Mobilität
18.12.2009 32 oberösterreichische Autozulieferer investieren in gemeinsames Elektro-Projekt "Learning by doing" ist die Devise der 32 oberösterreichischen Firmen und Institutionen, die gemeinsam in Sachen E-Mobilität zu den Topanbietern der Auto-Zulieferbranche werden wollen. "Unter Federführung des Automobil-Clusters wurde daher die Plattform 'Clean Motion OÖ' gegründet, die die Kompetenzen der Zulieferer für E-Fahrzeuge stärken soll", informiert Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.
Die Plattform hat bereits das Projekt "CMO" mit einem Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro beim Bund, der "Technologische Leuchttürme der Elektro-Mobilität" fördert, zur Förderung eingereicht.
"Wenn wir sagen können: ,Das haben wir schon einmal gemacht, das ist für uns kein Problem,' dann haben wir vielen Zulieferern etwas Wichtiges voraus. Wir können aus Erfahrung sprechen und mit Erfahrung handeln, wenn die Serienproduktion von Elektro-Fahrzeugen anläuft", ist Ing. Andreas Schenner von der Bitter GmbH überzeugt. Ziel der Plattform ist es, in allen Anforderungsbereichen, die bei Beginn der Serienfertigung von E-Fahrzeugen auf die Zulieferer zukommen können, nicht nur mit ausgereiften Technologien, sondern bereits mit Abwicklungs- und Umsetzungskompetenzen aufzuwarten.
"In Oberösterreich soll für E-Fahrzeuge eine serienfähige Industrie entstehen, in der die heimischen Zulieferbetriebe als Top-Lieferanten von Anfang an mit Verlässlichkeit, Erfahrung und hoher Qualität punkten können. Gemeinsam soll ein Kompetenz-Status erreicht werden, der für die Autoindustrie zum Qualitätskriterium wird. Die oberösterreichischen Unternehmen werden fit sein, wenn der große Run einsetzt", begrüßt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl die durch das Wirtschaftsressort des Landes unterstützte Plattform.
PDF-Download
|