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Wie sexy kann ein Elektroauto sein?


Innerhalb der Plattform arbeiten 32 oberösterreichische Zulieferbetriebe, wissenschaftliche Institutionen, Gemeinden und Infrastrukturanbieter zusammen, die so in Sachen
E-Mobilität zu den Topanbietern der Auto-Zulieferbranche werden wollen. "Der wirtschaftliche Nutzen für die Region Oberösterreich ist enorm: 3,6 Mrd. Euro Zuliefervolumen jährlich alleine im Segment Elektroauto", weiß Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.

 

Dass Elektrofahrzeuge durchaus futuristische Formen haben können, beweist das Show Car „CMOmax“. Das Beste vom Besten der Kerntechnologien Leichtbau, Antriebs- und Energiespeichersysteme wird in das sportliche Design des CMOmax hineingepackt werden. Diese Co-Produktion soll in spätestens zwei Jahren auf der Straße unterwegs sein und durch Emotionen das Kaufverhalten der Autofahrer in Richtung neue Elektromobilität positiv beeinflussen.

 

Oberösterreich als Vorreiter
„Clean Motion OÖ“ setzt bei der Umsetzung des Show Cars „CMOmax“ vor allem auf ausgereifte Technologien. Nur die Optik alleine macht noch keinen Komfort. Erst wenn die Anwendung reibungslos und bequem funktioniert, kann auch ein Umsteigen auf die saubere Energie angeregt werden. Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl sieht große
Chancen für die Vorhaben der Plattform „Clean Motion OÖ“: „Oberösterreich ist dabei, hier eine echte Vorreiterrolle zu übernehmen. Neue Mobilität ist für die Umwelt ebenso wichtig wie der wirtschaftliche Nutzen, den die Region aus dieser Initiative schöpfen kann.“ Die Unternehmen rechnen mit einem zukünftigen Zuliefervolumen für die Elektroauto-Industrie von 3,6 Mrd. Euro jährlich.

 

Extremleichtbau – oberösterreichische Paradedisziplin
Innerhalb der Plattform wird sich vieles tun: Das Show Car „CMOmax“ wird von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert und von der Karosserie über die variable Hülle bis hin zum Antriebsstrang und dem Radnabenmotor völlig neu aufgesetzt. Der CMOmax soll das mit Zukunftstechnologien am besten ausgestattete Elektroauto werden. Die starke Ausrichtung der oberösterreichischen Betriebe auf den Leichtbau gibt den Tenor an: Der Extrem-Leichtbau sieht vor allem die Weiterentwicklung der Bauteile für
Karosserie und Außenhülle vor. Zum Beispiel soll der Spaceframe aus Leichtmetall weiter verbessert werden. In Sachen Sicherheit wird auf das Bestehen des Vier-Sterne-Crash-Tests hingearbeitet. Dafür wird eine neuartige Alu/Kunststoff-Crashbox entwickelt. Andere Technologien innerhalb der „Clean Motion OÖ“-Tätigkeiten widmen sich der Anwendung neuer Werkstoffe für die Außenhaut, wie z.B. farbige Kunststoffe, die ein Lackieren ersparen oder variable Designformen aus einem Guss, die – ähnlich wie bei Handy Covers – gewechselt werden können. Auch Autoscheiben werden, um Gewicht zu reduzieren, im CMOmax aus Polycarbonat sein.