OÖ Plattform JKU Offensive - Wirtschaft für eine starke TNF |
 |
Im Entwicklungsplan der JKU für die Jahre 2007 – 2012 ist u.a. die Einrichtung von fünf neuen Mechatronik-Instituten und vier neuen Informationselektronik-Instituten vorgesehen. Die entsprechenden Verhandlungen zwischen der JKU und dem Bund laufen.
Mit der OÖ Plattform JKU Offensive unterstützen maßgebliche Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung die JKU in ihren Verhandlungen mit dem Bund, weil die Erweiterung der technisch-naturwissenschaftlichen Forschungstrukturen ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor für die Wirtschaft von OÖ ist.
Als Sprecher der Plattform fungieren:
- DI Günter Rübig, Technologiebeauftragter des Landes OÖ
- KR DI Bruno Krainz, MAN
- DI Walter Stephan, FACC
Oberösterreich ist das führende Industrie-, Export- und Technologiebundesland. Im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt und mit anderen Bundesländern erhält Oberösterreich je Einwohner und in Relation zur Wirtschaftskraft unseres Bundeslandes jedoch bedeutend weniger Bundesmittel für Universitäten und für Forschung & Entwicklung. Dies gilt es zu ändern!
Wir ersuchen Sie, die Initiative im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.
>> download Logo JKU Plattform (58 kb)
Wirtschaft, Industrie, Sozialpartner, Uni im Gleichklang für TNF-Ausbau: JKU-Offensive – Wirtschaft für eine starke TNF!
- Die Johannes Kepler Universität (JKU)benötigt einen weiteren Ausbau der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (TNF). Der Entwicklungsplan der JKU sieht in den Bereichen Mechatronik 5 neue Institute und im Bereich Informationselektronik 4 neue Institute vor, deren Finanzierung derzeit nicht gewährleistet ist.
- Die TNF der JKU braucht daher aus dem Programm „Forschungsinfrastruktur und Vorziehprofessuren“ des BMWF zusätzliche Offensivmittel: 9 Millionen Euro für die Jahre 2007/2008, 6 Millionen Euro für 2009.
- Um den Wirtschaftsstandort Oberösterreich – aber auch den Wirtschaftsstandort Österreich – abzusichern, muss die JKU auf das Niveau vergleichbarer Unis angehoben werden:
- Höhere finanzielle Grundleistung
- Neuer, leistungsorientierter Verteilungssschlüssel
- Daher: Erhöhung des Budgetanteiles von derzeit 3,96 auf 5%
- Das heißt: Erneuerung und Ausbau der technisch-wissenschaftlichen Infrastruktur, bessere Betreuungsverhältnisse, neue technisch-naturwissenschaftliche Studien und Forschungsschwerpunkte
Die Hintergrundfakten: Handlungsbedarf angesagt
- Ohne leistungsfähige F&E- und Bildungs-Strukturen sind Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in Gefahr.
- Die oö. Wirtschaft erbringt 25 % des österreichischen Industrie- und Exportanteils und ist damit der stärkste Wirtschaftsraum. Dem stehen keine entsprechenden universitären Ausbildungs- und Forschungsstrukturen in unserem Bundesland gegenüber.
- So fallen auf die Steiermark rund 20 %, auf Wien sogar 54 % der gesamten Budgetmittel für Österreichs Universitäten. Selbst auf Tirol entfallen ca. 12 % - und Salzburg erhält mit seinen beiden Universitäten 6,6%
- Die JKU erhält in den Jahren 2007-2009 nur 3,96 % des Bundes-Universitätsbudgets und das bei einem Anteil von 4,7 % des wissenschaftlichen Personals und 5,5 % der Studierenden in Österreich. Mit der Kunstuniversität Linz (0,64%) entfallen daher auf Oberösterreich nur 4,6 % aller Budgetmittel für Österreichs Universitäten.
- OÖ ist bei den Ausgaben des Bundes für Universitäten pro Einwohner im Rückstand: OÖ erhält pro Einwohner 62 Euro, die Steiermark 359 Euro und Wien 645 Euro!
- Die Hebung des Budgetanteils der JKU auf 5% kann daher nur ein erster Schritt sein, um die Forschungs- und Ausbildungskapazität des Landes Oberösterreich zu stärken.
 |
Breiter Schulterschluss für Uni-Ausbau
06.10.2006 Erfolg der Plattform JKU-Offensive Die im Sommer von der OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) ins Leben gerufene „Plattform JKU-Offensive – Wirtschaft für eine starke TNF“ kann einen ersten, wichtigen Erfolg verbuchen: Denn bei der gestrigen Sitzung des oö. Landtages wurde „die vordringliche Stärkung der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät“ beschlossen.
PDF-Download
Detailinformationen
|
 |
 |
|