Kompetenzzentren-Programm des Bundes: Oberösterreich mischt mit gleich 7 Einreichungen kräftig mit
17.12.2006 Wirtschaftslandesrat Sigl: „Fast 250 Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Weiterer Schub für Forschung & Entwicklung in Oberösterreich" (LK) Das Kompetenzzentrenprogramm des Bundes – kurz COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) – stärkt die Kooperationskultur zwischen Industrie und Wissenschaft und forciert den Aufbau gemeinsamer Forschungskompetenzen und deren Verwertung.
Ein wichtiger Impuls, den Oberösterreich – um seine gute Position im Bereich der Kompetenzzentren weiter auszubauen – bestmöglich nutzen will. „Allein beim ersten Call haben wir sieben Anträge eingereicht. Ein deutliches Zeichen, dass Forschung und Entwicklung bei uns groß geschrieben werden. Wir gestalten damit Zukunft“, freut sich Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl. "Insgesamt 177 Unternehmen und 72 Forschungseinrichtungen haben sich beteiligt."
COMET fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, deren Herzstück ein von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf hohem Niveau ist. Beim ersten Call, der mit Anfang Dezember abgeschlossen wurde, konnten die Anträge für K2- und K1-Zentren eingebracht werden.
Die OÖ-Bilanz des ersten Calls, bei dem sich insgesamt 177 Unternehmen und 72 Forschungseinrichtungen beteiligt haben, kann sich mit einem K2-Zentrum (Laufzeit: zehn Jahre) und sechs K1-Zentren (Laufzeit: sieben Jahre) wirklich sehen lassen. Alle Anträge wurden von Landesseite mit einem Letter of Intent (LOI) unterstützt und sollen einen weiteren F&E-Schub auslösen. Spannend ist, wer den Zuschlag erhalten wird: In Summe rittern österreichweit sieben K2-Zentren und 19 K1-Zentren um die begehrten Tickets: Drei K2- und 8 K1-Zentren des ersten Calls werden letztlich genehmigt, die endgültige Entscheidung, die in einem zweistufigen Auswahlverfahren getroffen wird, fällt im September 2007.
Inhaltlich liegen die Schwerpunkte in der Mechatronik, der Informations- und Kommunikationstechnologien und bei den Werkstoffen. Das K2-Zentrum konzentriert sich voll und ganz auf die Zukunftsdisziplin Mechatronik: Mit dem „Austrian Center of Competences in Mechatronics“ (ACCM) sollen die maßgeblichen Forschungseinrichtungen wie das Linz Center of Mechatronics und das IKMA mit Unternehmen wie der voestalpine, Siemens VAI, Engel oder Bernegger & Rainer vernetzt werden. Die sechs K1-Zentren betreffen Industriemathematik, IKT, Leichtbau, Werkstoffprüfung, Holz und Metallurgie.
„Gerade im Hinblick auf die Schnelllebigkeit von neuen Entwicklungen im Technologie- und Innovationsbereich ist es wichtig, einen klaren Zukunftskurs zu steuern. Nur wer heute forscht, hat morgen moderne Arbeitsplätze. Das Land OÖ hat vorausschauend mit punktgenauen Maßnahmen im Strategischen Programm „Innovatives OÖ 2010“ ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Beteiligung am COMET verbessert die Voraussetzungen für Innovation zusätzlich“, so Landesrat Sigl.
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